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Artikel vom: 17.02.2011

Ausstellung: "Juden im Untergrund"

Juden im Untergrund eröffnet
Gymnasium Villa Elisabeth


Das Schülerprojekt „Eine Jüdin im Untergrund und ihre Helfer, das Leben der Marie Jalowicz, verh. Simon“, wurde im Beisein von Landrat Stefan Loge, der Schirmherrin
Cornelia Schmalz-Jacobsen und des Direktors des Centrum Judaicum, Dr. Hermann Simon, eröffnet. Dr. Simon, dessen Mutter Inhalt der Ausstellung ist, betonte die Bedeutung gerade der Helfer, die Juden – wie seine Mutter – im Dritten Reich unterstützt und versteckt haben. Frau Schmalz-Jacobsen würdigte das Schülerprojekt als einen Beitrag „gegen das Vergessen“. Landrat Loge beglückwünschte die Schüler zu ihrer dreijährigen Arbeit und will die Ausstellung nach Lübben holen.

Anschließend mussten die Besucher einen großen, dunklen Kleiderschrank als Symbol
des sich Versteckens passieren, um in das Innere der Ausstellung zu gelangen, die in der  schwarz getauchten Aula, auf Bannern das Leben und die Zeit der Marie erzählt: ihre Zwangsarbeit bei Siemens dokumentieren mit einer Kiste alter Schrauben ihre Verstecke
u. a. in Zeuthen und ihre wundersame Rettung.
Die Besucher waren sehr beeindruckt und voll des Lobes für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler.

Die Ausstellung ist bis Donnerstag, den 17.02.2011, im Gymnasium Villa Elisabeth zu sehen, am 19.02.2011 wandert sie in die Oberschule Villa Elisabeth nach Eichwalde. Schon am Eröffnungstag hat es viele Anfragen für weitere Stationen gegeben.
Quelle: kw-tv