Archiv

Verschicken Drucken Teilen   Twittern
Schrift  minusplus
Artikel vom: 21.02.2011

Technische Hochschule Wildau - CeBIT2011

Die Technische Hochschule Wildau stellt zur CeBIT 2011 vom 1. bis 5. März auf
dem Berlin-Brandenburger Gemeinschaftsstand (B39) in der Halle 9 wieder
innovative Projekte und Lösungen aus ihrem Kompetenzfeld »Telematik/Angewandte
Informatik« vor:

Multifunktionaler Wecker für unterstütztes Wohnen - Studierende der TH Wildau
haben in einer Projektarbeit unter Leitung von Prof. Dipl.-Inf. Birgit Wilkes,
Studiengang Telematik, einen telematischen Wecker entwickelt, der in
verschiedenen Stufen eine schlafende Person weckt und auch das Aufstehen
kontrolliert. Der Weckvorgang wird zunächst mit Licht, dann mit akustischen
Signalen eingeleitet. Beim Aufstehen oder Verlassen des Schlafzimmers
signalisiert eine trittempfindliche Matte, dass die Person aufgestanden ist.
Ein Wecker nicht nur für Studenten!

Sichere mobile Telefonie auf OpenSource-Basis - Der Bedarf an sicherer
Mobiltelefonie wächst. Die bisher verfügbaren Lösungen sind jedoch für
Endverbraucher zu teuer. In einem Projekt mit der Saarbrücker ATMedia GmbH 
haben vier Masterstudierende unter Leitung von Prof. Dr. Günter-Ulrich
Tolkiehn, Studiengang Wirtschaftsinformatik, eine OpenSource-Lösung für
sichere Sprachkommunikation zwischen Smartphones über GSM, UMTS und W-LAN
entwickelt.

Mit intelligenter Software den Tätern auf der Spur - Der Lehr- und
Forschungsschwerpunkt Telematik unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Vandenhouten
hat gemeinsam mit der Wildauer ixellence GmbH die Software ixCam zur
automatischen Überwachung von Videokameras entwickelt. Diese intelligente
Software meldet dem Wachpersonal automatisch kritische Ereignisse. So werden
Beschädigungen/Beschmutzungen (Graffiti), abgestellte Objekte und
Sabotageversuche an Videokameras erkannt.

Auf den Punkt genau - Im Lehr- und Forschungsschwerpunkt Wirtschaftsinformatik wurde unter Leitung von Prof. Dr. Michael Hendrix ein leistungsfähiger Geoinformationsdienst
entwickelt, mit dessen Hilfe zu einer Adresse hausnummerngenau die
geografischen Koordinaten unter Verwendung der bundesweit einheitlichen
Deutschland-Online Gazetteer Services (DOG) ermittelt werden können.
Ungenauigkeiten bzw. Veralterungen in Adressbeständen kann die Software
erkennen und automatisiert korrigieren.

Darüber hinaus treten die TH-Experten Prof. Dr. Frank Gillert, Fachgebiet
Logistikmanagement und -controlling, und Dr. Frank Seeliger, Leiter der
Hochschulbibliothek, im »CeBIT Forum AutoID/RFID« zu den Themenschwerpunkten
»Datenschutz« bzw. »Smart Solutions« auf.
Quelle: kw-tv